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Alleinarbeit in der Schweiz

Welches Totmanngerät eignet sich für Ihre Alleinarbeiter?

Das beste Totmanngerät für Alleinarbeit ist das Gerät, das zum konkreten Risiko, Arbeitsort und Notfallablauf Ihres Unternehmens passt. Entscheidend sind vor allem, ob Ihre Mitarbeitenden drinnen oder draussen arbeiten, welchen Gefahren sie ausgesetzt sind, wie sie das Gerät tragen können und wie schnell Hilfe organisiert werden muss.

Warum braucht Ihr Unternehmen ein Totmanngerät?

Wenn niemand in der Nähe ist, muss trotzdem schnell Hilfe kommen.

Eine Mitarbeiterin arbeitet allein im Labor und verliert nach einem Unfall das Bewusstsein. Ein Techniker stürzt während eines Kontrollgangs in einem abgelegenen Gebäudeteil. Oder ein Mitarbeiter wird bei einer nächtlichen Wartung an einer Maschine verletzt.


Kann die betroffene Person in diesem Moment selbst Hilfe rufen? Weiss Ihre Notfallorganisation, wo sie sich befindet? Und ist klar geregelt, wer den Alarm entgegennimmt?

Ein passend konfiguriertes Totmanngerät kann einen manuellen Notruf ermöglichen und – abhängig vom gewählten Gerät – bei Bewegungslosigkeit, einer ungewöhnlichen Körperlage oder einem Sturz automatisch Alarm auslösen.

Industriearbeiter mit Schutzhelm sitzt neben einer Maschine auf dem Hallenboden und hält sich den Knöchel.

Speziell für die Schweiz

Nach SUVA gilt eine Person als alleinarbeitend, wenn ihr nach einem Unfall oder in einer kritischen Situation nicht sofort Hilfe geleistet werden kann – etwa weil sie ausser Sicht- und Rufweite arbeitet. Ihr Unternehmen muss die Gefahren beurteilen und eine funktionierende Alarm- und Rettungsorganisation festlegen. Bei bestimmten besonders gefährlichen Arbeiten kann Alleinarbeit unzulässig sein.

 

Wichtig: Ein Totmanngerät ersetzt nicht die betriebliche Risikobeurteilung und das Notfallkonzept.

Welche Faktoren bestimmen die Auswahl?

1. Konkretes Risiko

Sturz, Bewegungslosigkeit, medizinischer Notfall oder Bedrohung bestimmen die erforderlichen Alarmfunktionen.

2. Arbeitsort

Draußen unterstützt GPS. In Gebäuden sind je nach Standort WLAN, Bluetooth oder zusätzliche Ortungssensoren sinnvoll.

3. Arbeitsumgebung

Lärm, Staub, Feuchtigkeit und explosionsgefährdete Bereiche beeinflussen Robustheit, Lautstärke und Zulassung.

4. Trageweise

Uhr, Gürtel oder anderes Gerät müssen zur Tätigkeit passen und zuverlässig getragen werden.

5. Alarmorganisation

Es muss feststehen, wer den Alarm empfängt, den Standort kennt und schnell Hilfe organisiert.

6. Einsatzdauer

Schichtdauer, Akkulaufzeit und Lademöglichkeiten müssen zusammenpassen.

Typische Schweizer Einsatzfelder

Mehrere Mitarbeitende in weissen Laborkitteln an Laborarbeitsplätzen mit Mikroskopen.

Labore & Forschung

Situation: Chemikalien, technische Anlagen und Arbeiten ausserhalb der Hauptzeiten

Wichtig: Diskrete Trageweise, automatischer Alarm, Indoor-Ortung

Uhrmacher bearbeitet ein Uhrwerk mit einer Augenlupe und feinem Werkzeug am Arbeitstisch.

Uhrenindustrie

Situation: Alleinarbeit in Werkstätten, Produktion und abgeschlossenen Bereichen

Wichtig: Kompaktes Wearable, SOS-Taste, unauffälliges Tragen

Zwei Mitarbeitende mit Schutzhelmen, Schutzbrillen und orangefarbener Arbeitskleidung an einer Produktionsmaschine.

Industrie & Produktion

Situation: Maschinen, Wartung, Lärm und weitläufige Anlagen

Wichtig: Robustes Gerät, Lage-/Ruhealarm, klare Kommunikation

Heizungsmonteur mit Arbeitshandschuhen bei der Installation einer Heizungsanlage in einem Technikraum.

Facility Management

Situation: Keller, Technikräume, Dächer und Kontrollgänge

Wichtig: Indoor-Ortung, automatische Alarmierung

Kernkraftwerk mit Kuppelgebäude und hohem Schornstein hinter einem Maisfeld.

Energie & Versorgung

Situation: Abgelegene Anlagen, Störungsbehebung und Ausseneinsätze

Wichtig: GPS, Mobilfunk, zuverlässige Alarmweiterleitung

Lagerarbeiter mit Schutzhelm und Tablet zwischen hohen Lagerregalen mit Kartons.

Logistik & Lager

Situation: Große Hallen, Kühlräume und schwer einsehbare Bereiche

Wichtig: Indoor-Ortung, Ruhealarm,
schnelle Lokalisierung

So funktioniert die Alarmierung

1. Notfall

Die Person stürzt, bewegt sich nicht mehr oder drückt die SOS-Taste.

2. Erkennung

Das Gerät erkennt die Situation und startet einen Voralarm.

3. Alarmierung

Bleibt die Reaktion aus, wird der Alarm automatisch weitergeleitet.

4. Ortung

GPS, WLAN oder Indoor-Sensoren helfen, den Einsatzort zu bestimmen.

5. Hilfe

Die hinterlegte Alarm- und Rettungskette wird aktiviert.

Mögliche Lösungen

SafeClip

Kompakte Absicherung für Kontrollgänge, mobile Mitarbeitende und allgemeine Alleinarbeit.

SafeWatch

Diskret am Handgelenk; passend für Labore, Uhrmacherbetriebe und kundennahe Bereiche.

SafeAbility mit Farbdisplay und drei Navigationstasten am schwarzen Gürtel einer dunkelblauen Arbeitshose.

SafeAbility

Robuste Lösung für laute Industrie-, Produktions- und Lagerumgebungen.

SafeTouch Ex mit roten Gehäuseakzenten und grauem Display am schwarzen Gürtel einer dunkelblauen Arbeitshose.

SafeTouch Ex

Lösung für entsprechend klassifizierte explosionsgefährdete Arbeitsplätze.

SafeDot

App plus Wearable für mobile Teams, die Smartphones einbinden möchten.

Wir finden gemeinsam heraus, was Ihre Mitarbeitenden wirklich brauchen.

Gemeinsam klären wir: Welche Personen arbeiten allein? Welche konkreten Risiken bestehen? Wo befinden sich die Arbeitsplätze? Wie ist die Netzabdeckung? Wie muss das Gerät getragen werden? Wer nimmt den Alarm entgegen? Wie gelangt die Hilfe zur betroffenen Person?

FAQ - Fragen und Antworten

Häufig gestellte Fragen

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Nehmen Sie mit uns Kontakt auf,
wir beraten Sie gerne.

Welches ist das beste Totmanngerät für Alleinarbeit?

Das beste Totmanngerät für Alleinarbeit ist das Gerät, das zum konkreten Risiko, Arbeitsort und Notfallablauf Ihres Unternehmens passt. Entscheidend sind vor allem, ob Ihre Mitarbeitenden drinnen oder draussen arbeiten, welchen Gefahren sie ausgesetzt sind, wie sie das Gerät tragen können und wie schnell Hilfe organisiert werden muss.

Nicht jeder Einzelarbeitsplatz benötigt automatisch ein Totmanngerät. Arbeitgeber müssen die Gefahren beurteilen und dafür sorgen, dass allein arbeitende Personen im Notfall rechtzeitig Hilfe erhalten. Bei besonders gefährlichen Tätigkeiten kann Alleinarbeit unzulässig sein.

GPS ist in Gebäuden häufig nicht ausreichend genau. Je nach Gebäude können WLAN, Bluetooth-Sensoren oder weitere Technologien zur Indoor-Ortung eingesetzt werden.

Viele Systeme geben zuerst einen Voralarm aus. Die betroffene Person kann diesen abbrechen. Auslösezeiten und Empfindlichkeit werden auf die Tätigkeit abgestimmt.