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Stiller Alarm am Arbeitsplatz schützt Mitarbeitende bei Übergriffen

Die SafePanic Alarmuhr schützt Mitarbeitende bei Übergriffen am Arbeitsplatz

SafePanic Alarmuhr zum Schutz in Notsituationen

Ein Streit an der Kasse, eine eskalierende Fahrkartenkontrolle oder ein aggressiver Patient beim Hausbesuch: Ein Übergriff am Arbeitsplatz kündigt sich selten deutlich an. Oft verändert sich die Situation innerhalb weniger Augenblicke. Der Ton wird schärfer, der Abstand kleiner und aus einem angespannten Gespräch entsteht eine ernsthafte Bedrohung. 
 
Für Mitarbeitende stellt sich dann eine entscheidende Frage: Wie lässt sich schnell Hilfe rufen, ohne die Situation durch einen sichtbaren Notruf weiter zu verschärfen? Ein stiller Alarm ermöglicht genau das. 
 
Wie relevant das Thema ist, zeigt eine repräsentative Umfrage der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung: Rund ein Drittel der Beschäftigten mit häufigem Kontakt zu betriebsfremden Personen erlebte innerhalb eines Jahres verbale Übergriffe. Acht Prozent berichteten von körperlicher Gewalt. Im Gesundheits- und Sozialwesen lag dieser Anteil sogar bei 22 Prozent. 


Was ein stiller Alarm ist

Ein stiller Alarm wird ausgelöst, ohne dass die gefährdende Person dies unmittelbar bemerkt. Es ertönt keine Sirene und es erscheint kein auffälliges Warnsignal. Stattdessen wird die Alarmmeldung unbemerkt an eine festgelegte Stelle oder eine professionelle Notrufleitstelle übermittelt. 
 
Das kann gerade bei einem Überfall oder körperlichen Übergriff am Arbeitsplatz wichtig sein. Ein sichtbarer Griff zum Telefon oder ein lauter Hilferuf könnte die angespannte Situation zusätzlich verschärfen. Der stille Alarm ermöglicht es Mitarbeitenden, Unterstützung anzufordern und sich weiterhin auf die Situation und eine mögliche Deeskalation zu konzentrieren. 
 

Panikknopf, SOS–Knopf und Überfalltaster

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden verschiedene Begriffe verwendet, die eng miteinander verbunden sind: 

  • Ein Panikknopf oder SOS-Knopf bezeichnet meist die Taste, mit der eine Person den Alarm aktiv auslöst. 
  • Ein Notruftaster ist ebenfalls ein Auslöser für eine zuvor definierte Alarmierung. 
  • Ein klassischer Überfalltaster wird häufig fest installiert, beispielsweise unter einem Verkaufstresen. 
  • Der Begriff stiller Alarm beschreibt vor allem die Art der Alarmierung. Die Hilfeanforderung bleibt für Außenstehende unbemerkt. 

Eine mobile Alarmuhr mit SOS-Taste überträgt das Prinzip des Überfalltasters auf das Handgelenk. Der Alarmknopf ist dadurch auch dann erreichbar, wenn sich die Person vom Arbeitsplatz entfernt, im Gebäude unterwegs ist oder außerhalb des Unternehmens arbeitet. 
 

Überfall oder Übergriff am Arbeitsplatz

Ein körperlicher Angriff am Arbeitsplatz kann grundsätzlich überall dort vorkommen, wo Beschäftigte regelmäßig mit Kundschaft, Patienten, Gästen oder anderen betriebsfremden Personen zu tun haben. Laut DGUV erhöhen unter anderem der Umgang mit Bargeld und Kontrollaufgaben die Gefahr eines Übergriffs. Ebenso genannt werden der Kontakt zu alkoholisierten oder unter Drogeneinfluss stehenden Personen sowie Alleinarbeit in privaten Räumen.  

Typische Einsatzbereiche für einen stillen Alarm sind beispielsweise: 

  • Einzelhandel, Apotheken, Tankstellen und Spielhallen 
  • Banken, Juweliere und Pfandleihhäuser 
  • Bürgerämter, Jobcenter und andere öffentliche Einrichtungen 
  • Krankenhäuser, Pflege, Rettungsdienst und psychiatrische Einrichtungen 
  • Fahrkartenkontrolle, Ordnungsdienst und Security 
  • Hotels und Nachtrezeptionen 
  • Lieferdienste, Handwerk und technischer Außendienst 
  • Immobilienbesichtigungen und andere Termine in fremden Räumen 
     

Nicht jeder konfliktgefährdeten Situation folgt ein tätlicher Angriff. Trotzdem sollten Unternehmen mögliche Eskalationen berücksichtigen, bevor ein konkreter Vorfall passiert. 

Warum das Smartphone im Ernstfall nicht immer ausreicht

Ein Smartphone ist ein wichtiges Kommunikationsmittel, aber nicht automatisch ein geeigneter Notrufknopf. Es muss griffbereit sein, entsperrt und bedient werden. Unter Umständen muss die betroffene Person anschließend noch sprechen und ihren Standort erklären. 
 
Bei einer direkten Bedrohung kann schon das sichtbare Hervorholen des Telefons problematisch sein. Hinzu kommt: Wer nach einem Angriff stürzt oder das Bewusstsein verliert, kann möglicherweise keinen Anruf mehr tätigen. 
 
Ein spezieller SOS-Knopf reduziert die Alarmierung dagegen auf eine einfache, eingeübte Handlung. Entscheidend ist dabei nicht nur das Gerät, sondern auch die Frage, wer das Signal empfängt und was anschließend geschieht. 
 

SafePanic als stiller Alarm am Handgelenk

SafePanic von Almas Industries ist eine mobile Alarmuhr für Beschäftigte in konflikt- und übergriffsgefährdeten Situationen. Über die gut erreichbare SOS-Taste können Mitarbeitende diskret einen Alarm auslösen. 
 
Die Meldung wird an die rund um die Uhr besetzte Notrufleitstelle übertragen. Dort handeln geschulte Mitarbeitende nach einer zuvor mit dem Unternehmen festgelegten Reaktionskette. Je nach Situation können beispielsweise interne Ansprechpersonen, ein Sicherheitsdienst, die Polizei oder Rettungskräfte verständigt werden. 
 
Zur Lokalisierung nutzt SafePanic GPS im Außenbereich sowie WLAN und Bluetooth innerhalb von Gebäuden. Optional können Ruhe- und Neigungssensoren eingesetzt werden. Sie ermöglichen eine automatische Alarmierung, wenn eine Person nach einem Vorfall nicht mehr selbst reagieren kann. 
 
Die Alarmuhr wird direkt am Handgelenk getragen und bleibt dadurch auch bei wechselnden Einsatzorten erreichbar. Alternativ steht eine funktionsgleiche Variante zur Befestigung am Gürtel zur Verfügung.

Technik als Teil des Schutzkonzepts

Ein stiller Alarm kann wertvolle Zeit gewinnen. Er ersetzt jedoch weder vorbeugende Maßnahmen noch klare Abläufe. Die DGUV empfiehlt, mögliche Gewaltrisiken in der Gefährdungsbeurteilung zu berücksichtigen und technische, organisatorische sowie personenbezogene Maßnahmen miteinander zu verbinden. Zu einem tragfähigen Schutzkonzept gehören unter anderem: 

  1. Risikosituationen ermitteln: Bei welchen Tätigkeiten, an welchen Orten und zu welchen Zeiten kann es zu Bedrohungen oder Übergriffen kommen? 
     
  1. Alarmwege festlegen: Wer empfängt den Alarm und welche Maßnahmen werden in welcher Reihenfolge eingeleitet? 
     
  1. Standorte berücksichtigen: Arbeiten die Beschäftigten an einem festen Platz, in größeren Gebäuden oder im Außendienst? 
     
  1. Mitarbeitende einweisen: Alle Beteiligten sollten wissen, wann und wie sie den Panikknopf auslösen und wie sie sich anschließend verhalten. 
     
  1. Abläufe regelmäßig prüfen: Testalarme, dokumentierte Vorfälle und Rückmeldungen aus dem Team helfen dabei, das Sicherheitskonzept weiterzuentwickeln. 

Auch Deeskalationstrainings, geeignete Fluchtmöglichkeiten, eine sichere Arbeitsplatzgestaltung und die Betreuung nach einem Vorfall bleiben wichtige Bestandteile der Gewaltprävention. 
 

Mitarbeitende im Ernstfall nicht allein lassen

Übergriffe bei der Arbeit lassen sich nicht in jeder Situation verhindern. Unternehmen können jedoch dafür sorgen, dass ihre Mitarbeitenden im Ernstfall nicht auf sich allein gestellt sind. 
 
Ein stiller Alarm mit tragbarem SOS-Knopf ermöglicht eine schnelle und unauffällige Hilfeanforderung. In Verbindung mit einer professionellen Notrufleitstelle, einer zuverlässigen Standortermittlung und einer klar definierten Reaktionskette wird aus einem einfachen Alarmknopf ein praxistaugliches Schutzsystem für den Arbeitsalltag. Das SafePanic Team von Almas Industries berät Sie gern. 

Almas Niederlassung Deutschland 

Floßwörthstr. 57 | 68199 Mannheim | +49 (0)621 842 528-0 | anfragen@almas-industries.com
 

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