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Totmannschalter für kommunale Betriebe

Totmannschalter für kommunale Betriebe: Mehr Sicherheit bei Alleinarbeit im öffentlichen Dienst

Mehr Sicherheit bei Alleinarbeit im öffentlichen Dienst

Kommunale Betriebe halten Städte und Gemeinden am Laufen. Sie kümmern sich um Straßen, Beleuchtung, Entsorgung, Grünflächen, Gebäude, Wasser, Abwasser, Friedhöfe, Werkstätten und viele weitere Bereiche der öffentlichen Infrastruktur. Viele dieser Tätigkeiten sind Routine, manche wirken auf den ersten Blick gar unspektakulär. Doch gerade im kommunalen Alltag entstehen immer wieder Situationen, in denen Beschäftigte allein, also außerhalb von Ruf- und Sichtweite anderer Personen, arbeiten. 
 
Ein Elektriker prüft eine Straßenbeleuchtung, ein kommunaler Mitarbeiter kontrolliert eine Pumpstation, eine Kollegin ist allein auf einem Bauhofgelände unterwegs? Das passiert täglich in Deutschlands Kommunen. Andere Mitarbeitende der Kommnune arbeiten vielleicht allein in einem Lager, auf einem Friedhof oder in einer abgelegenen technischen Anlage der Stadt. In solchen Momenten zählt nicht nur, dass Hilfe theoretisch erreichbar wäre. Entscheidend ist, dass im Notfall schnell und zuverlässig ein Alarm ausgelöst wird. Genau hier kommen moderne Totmannschalter bzw. Personen-Notsignal-Anlagen (PNA) ins Spiel.

Warum Alleinarbeit in kommunalen Betrieben besonders relevant ist

Kommunale Betriebe arbeiten häufig dezentral. Einsatzorte wechseln, Arbeitszeiten können außerhalb des klassischen Büroalltags liegen und viele Aufgaben finden in technischen, handwerklichen oder infrastrukturellen Bereichen statt. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Mitarbeitende zumindest zeitweise allein arbeiten. 

Typische Beispiele für Arbeiten in kommunalen Betrieben: 

  • Reparaturen und Instandsetzungsarbeiten an Straßenbeleuchtung und elektrischen Anlagen  
  • Kontrollgänge in Wasserwerken, Pumpstationen oder Kläranlagen  
  • Tätigkeiten auf Bauhöfen, Wertstoffhöfen und Betriebshöfen  
  • Arbeiten in Werkstätten, Lagern und technischen Räumen  
  • Grünpflege, Baumpflege und Friedhofsarbeiten  
  • Winterdienst, Bereitschaftsdienste und Einsätze außerhalb regulärer Arbeitszeiten  
  • Kontrollen in abgelegenen Gebäuden, Außenanlagen oder Versorgungsbereichen  

Nicht jede dieser Alleinarbeiten ist automatisch gefährliche Alleinarbeit. Doch sobald ein Unfall, eine Bewusstlosigkeit, ein Sturz, ein Stromunfall, ein medizinischer Notfall oder eine andere akute Situation dazu führen kann, dass eine Person nicht mehr selbstständig Hilfe rufen kann, sollten Verantwortliche in den Kommunen genauer hinschauen. 

Die DGUV beschreibt Personen-Notsignal-Anlagen als technische Notrufmöglichkeit für allein arbeitende Personen. Bei gefährlichen Alleinarbeiten kann eine PNA dazu beitragen, dass im Notfall notwendige Hilfe rechtzeitig eingeleitet wird. Grundlage sind unter anderem die DGUV Regel 112-139 sowie die DGUV Information 212-139. 

Was leistet ein Totmannschalter im kommunalen Einsatz? 

Ein Totmannschalter beziehungsweise eine Personen-Notsignal-Anlage dient dazu, allein arbeitende Personen im Notfall abzusichern. Moderne Systeme können nicht nur aktiv per SOS-Taste ausgelöst werden, sondern auch automatisch reagieren, wenn die tragende Person nicht mehr handlungsfähig ist. 

Je nach Gerät und Konfiguration sind unter anderem folgende Funktionen möglich: 

  • SOS-Alarm per Knopfdruck  
  • Lagealarm, wenn das Gerät über eine definierte Zeit in einer ungewöhnlichen Position bleibt, z. B. nach Überschreiten eines bestimmten Neigungswinkels (in aller Regel 30-45 Grad)  
  • Ruhealarm, wenn über einen bestimmten Zeitraum keine Bewegung erkannt wird  
  • Ortung im Innen- und Außenbereich über die Kombination unterschiedlicher Technologien  
  • Zwei-Wege-Sprachkommunikation über Mikrofon und Lautsprecher, sofern der Alleinarbeiter bei Bewusstsein ist 
  • Alarmweiterleitung an eine qualifizierte 24/7-Notrufleitstelle und weitere zuvor definierte Verantwortliche der Kommune 
  • individuelle Programmierung passend zu Einsatzgebiet und Gefährdungsbeurteilung 

Joshua Langer, Leiter Personenschutztechnik bei Almas Industries: „Wir verstehen unsere Personen-Notsignal-Anlagen als flexible Lösungen für unterschiedliche Arbeitsumgebungen. Gerade im kommunalen Bereich gibt es deutliche Unterschiede, vom Bauhof über die Kläranlage bis zu Grünpflege oder Winterdienst. Wir kennen diese Einsatzbereiche und wissen, dass ein Totmannschalter Alleinarbeitern nur dann wirklich hilft, wenn er zum Arbeitsalltag passt. Deshalb beraten wir kommunale Betriebe nicht nach Schema F, sondern schauen genau hin: Welche Gefährdungen gibt es? Wie mobil sind die Mitarbeitenden? Welche Alarmwege sind sinnvoll? Und welche Lösung fügt sich praktisch in die bestehenden Abläufe ein?“ 

Typische Bereiche in kommunalen Betrieben

1. Straßenbeleuchtung und Elektrotechnik Elektrikerinnen und Elektriker in kommunalen Betrieben sind häufig im Außendienst unterwegs. Sie prüfen, warten oder reparieren Straßenbeleuchtung, elektrische Verteilungen, Schaltschränke oder technische Anlagen. Dabei können Arbeiten an abgelegenen Stellen, in Randzeiten oder mit zeitweiser Alleinarbeit verbunden sein.

Ein Totmannschalter für Elektriker im kommunalen Betrieb kann hier besonders sinnvoll sein, weil bei Stromunfällen, Stürzen oder plötzlichen medizinischen Notfällen oft keine Zeit verloren gehen darf. Wird die Person handlungsunfähig, kann ein automatischer Alarm die Rettungskette anstoßen.

2. Wasser, Abwasser und technische Infrastruktur 

Wasserwerke, Abwasseranlagen, Pumpstationen, Regenrückhaltebecken oder technische Außenstationen liegen häufig abseits. Kontrollgänge und Wartungsarbeiten werden nicht immer im Team durchgeführt. Je nach Umgebung können zusätzliche Risiken entstehen, etwa durch rutschige Flächen, Schächte, technische Anlagen, Gefahrstoffe, enge Räume oder eingeschränkte Erreichbarkeit. 

Ein Totmannschalter unterstützt kommunale Betriebe dabei, diese Arbeitsplätze besser abzusichern. Besonders wichtig ist dabei die zuverlässige Alarmierung inklusive Lokalisierung, damit Hilfe nicht nur gerufen, sondern auch zum richtigen Einsatzort geleitet werden kann. 

3. Bauhof, Betriebshof und Werkstatt 

Auf Bauhöfen und Betriebshöfen treffen viele Tätigkeiten aufeinander: Fahrzeugpflege, Maschinenwartung, Lagerarbeiten, Verladung, Reparaturen, Reinigungsarbeiten und Arbeiten in Hallen oder Außenbereichen. Gerade außerhalb der Kernzeiten kann es vorkommen, dass Beschäftigte allein tätig sind. 

Ein Totmannschalter für den Bauhof bietet zusätzliche Sicherheit, wenn Kolleginnen und Kollegen nicht permanent in Sicht- oder Rufweite sind. Kommt es zu einem Sturz, einem Unfall mit Maschinen oder einem medizinischen Notfall, kann die automatische Alarmfunktion entscheidend sein. 

4. Grünflächen, Friedhöfe und Außenanlagen 

Mitarbeitende kommunaler Betriebe arbeiten regelmäßig auf Grünflächen, Friedhöfen, Spielplätzen, Sportanlagen oder anderen Außenflächen. Häufig sind sie viel unterwegs, teilweise allein und nicht immer in unmittelbarer Ruf- und Sichtnähe zu Kolleginnen oder Kollegen. 

Risiken entstehen beispielsweise durch Arbeiten mit Maschinen, unebenes Gelände, Witterung, Sturzgefahr, körperliche Belastung oder abgelegene Einsatzorte. Eine mobile Personen-Notsignal-Anlage kann hier helfen, weil sie direkt am Körper getragen wird und bei Bedarf automatisch oder manuell Alarm auslöst. 

5. Winterdienst und Bereitschaftsdienste 
Winterdienst, Störungsdienste und Rufbereitschaften gehören für viele kommunale Betriebe zum Alltag. Einsätze finden oft früh morgens, nachts, bei schlechter Sicht oder unter schwierigen Wetterbedingungen statt. Genau dann ist schnelle Hilfe besonders wichtig. 

Ein Totmannschalter für den kommunalen Winterdienst kann Beschäftigte zusätzlich absichern, wenn sie allein unterwegs sind oder an abgelegenen Stellen arbeiten. Das gilt auch für technische Bereitschaftsdienste, die Störungen an Anlagen, Gebäuden oder Infrastruktur beheben.  

Warum ein Smartphone allein oft nicht ausreicht

In vielen kommunalen Betrieben stellt sich zunächst die Frage: Reicht nicht auch ein Smartphone, um bei einem Unfall als Alleinarbeiter Hilfe zu rufen? 
 
Ein Smartphone kann in manchen Situationen helfen. Es setzt aber voraus, dass die betroffene Person noch bei Bewusstsein, bewegungsfähig und in der Lage ist, das Gerät zu bedienen. Bei einem Sturz, einer Bewusstlosigkeit, einem Stromunfall oder einer akuten gesundheitlichen Beeinträchtigung ist genau das nicht sicher. 
 
Eine professionelle Personen-Notsignal-Anlage geht weiter. Sie kann je nach System auch dann Alarm auslösen, wenn die Person selbst nicht mehr reagieren kann. Dazu kommen definierte Alarmprozesse, Ortungsmöglichkeiten, Sprachverbindung und die Einbindung einer Notrufleitstelle. Für kommunale Betriebe ist das besonders wichtig, weil sie nicht nur Technik bereitstellen, sondern funktionierende Arbeitsschutzprozesse nachweisen und dauerhaft organisieren müssen. 

Worauf kommunale Betriebe bei der Auswahl achten sollten

Damit ein Totmannschalter im kommunalen Alltag wirklich funktioniert, sollte die Lösung zur Praxis passen. Verantwortliche sollten unter anderem folgende Fragen prüfen: 

  • Welche Tätigkeiten werden allein ausgeführt?  
  • Wird Ortung per GPS, WLAN oder Bluetooth benötigt?  
  • Gibt es im Arbeitsalltag laute Umgebungen, in denen Sprache schwer verständlich ist?  
  • Wie robust muss das Gerät sein – und wie lange muss der Akku im Einsatz halten?  
  • Wer nimmt Alarme entgegen?  
  • Wie werden Alarmketten dokumentiert und regelmäßig überprüft?  


Gerade in kommunalen Betrieben mit vielen unterschiedlichen Aufgabenbereichen ist eine individuelle Beratung sinnvoll. Denn die beste Lösung ist nicht immer das größte Gerät, sondern das System, das zum Arbeitsalltag, zur Gefährdungsbeurteilung und zu den organisatorischen Abläufen passt.
 

Almas Industries: Komplettanbieter für Totmannschalter

Almas Industries bietet verschiedene Totmannschalter-Lösungen für den Alleinarbeiterschutz, vom kompakten Wearable über die smarte Notrufuhr bis zur robusten Lösung für anspruchsvolle oder explosionsgefährdete Bereiche.  
 
Für kommunale Betriebe ist diese Auswahl besonders interessant, weil nicht jeder Arbeitsplatz dieselben Anforderungen hat. Ein Elektriker im Außendienst benötigt möglicherweise eine andere Lösung als ein Mitarbeiter in einer lauten Werkstatt, auf dem Bauhof oder in einer technischen Anlage. Almas kombiniert die Geräte mit Funktionen wie SOS-Taste, Lagealarm, Ruhealarm, Ortung, Zwei-Wege-Kommunikation, individueller Programmierung, Benutzerschulung und 24/7-Überwachung über eine qualifizierte Leitstelle. Kontaktieren Sie uns gern. 

Almas Niederlassung Deutschland 

Floßwörthstr. 57 | 68199 Mannheim | +49 (0)621 842 528-0 | anfragen@almas-industries.com
 

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