Alleinarbeit sicher gestalten: Risiken und Lösungen
Alleinarbeit ist in vielen Branchen Alltag, wird aber oft unterschätzt. Dabei kann sie mit besonderen Risiken verbunden sein, wenn im Ernstfall keine direkte Hilfe verfügbar ist.
Fragen Sie sich auch, wie Sie Ihre Mitarbeitenden bei Alleinarbeit sinnvoll schützen können? Dann lohnt sich ein genauer Blick auf Definition, Risiken und geeignete Maßnahmen.
Definition Alleinarbeit: Almas Industries klärt auf
Von Alleinarbeit spricht man, wenn eine Person ihre Tätigkeit außerhalb von Sicht- und Rufweite zu anderen Personen ausführt. Das bedeutet: Im Notfall kann nicht unmittelbar Hilfe geleistet werden.
Nach dieser Definition findet Alleinarbeit also in zahlreichen Berufen und Branchen statt. Büroangestellte in Einzelbüros, Angestellte im Außendienst, Verkäufer/-innen im Einzelhandel, Fahrer/-innen im Straßen- und Bahnverkehr, Wartungs-Mitarbeitende an Maschinen und viele andere Menschen arbeiten demnach zumindest zeitweilig in Alleinarbeit. Selbst wer allein im Home-Office arbeitet und allein wohnt, ist genau genommen ebenfalls Alleinarbeiter. Fast jeder und jede Deutsche hat bereits einmal einen oder mehrere Tage in Alleinarbeit gearbeitet.
Grundsätzlich ist Alleinarbeit also kein Problem, in vielen Fällen jedoch erfordert sie geeignete Schutzmaßnahmen. Ob eine besondere technische Vorkehrung wie z. B. ein Totmannschalter notwendig ist oder nicht, hängt von der jeweiligen Gefahrenbeurteilung der durchgeführten Tätigkeit ab. So sehen Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz im Büro anders aus als in der Industrie, denn normalerweise werden im Büro keine lebens- und gesundheitsgefährdenden Tätigkeiten ausgeführt. Die Arbeit am Computer wird als risikoarm eingestuft, und die Alleinarbeit erhöht dieses nicht.
Im Vergleich dazu hat ein Mechaniker, der in Alleinarbeit an schweren und eventuell hochgelegenen Anlagen arbeitet, ein erhöhtes Unfallrisiko. Dieser könnte jederzeit stürzen oder sich durch ein anderes unglückliches Missgeschick verletzen. Sind dann keine Kollegen in Hör- und Sichtweite, könnte dies fatale Folgen haben, denn wertvolle Zeit verstreicht. Um das zu vermeiden, gibt es Totmannschalter, auch bekannt unter dem Begriff PNA (Personen-Notsignal-Anlage).
Von der Alleinarbeit ausgeschlossen: Diese Personen dürfen keine Alleinarbeit leisten
Alleinarbeit ist in vielen Branchen üblich, allerdings gibt es bestimmte Bevölkerungsgruppen, die nicht allein ohne Anwesenheit anderer Mitarbeitender arbeiten dürfen. Dazu zählen:
- Jugendliche
- Schwangere
- Mitarbeiter*innen mit chronischen oder psychischen Erkrankungen
- Menschen mit Verdacht auf eine Suchterkrankung
- Personen mit erhöhtem Gesundheitsrisiko, wie zum Beispiel mit körperlichen Einschränkungen oder Vorerkrankungen
Arbeitgeber in der Verantwortung: Alleinarbeiter schützen
Für alle anderen Mitarbeitenden gilt: Sobald diese Alleinarbeit leisten, müssen Sie als Arbeitgeber das Gesundheitsrisiko einschätzen und entsprechende Maßnahmen einleiten. Denn bei Arbeitsunfällen können Sie im Zweifelsfall zur Verantwortung gezogen werden. Die Arbeitssicherheit-Experten von Almas Industries empfehlen, bei der Risikobeurteilung folgende Fragen zu stellen:
- Welche Gefahren bergen die durchgeführten Arbeiten?
- Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls?
- Wie viel Zeit vergeht im Notfall bis zum Eintreffen professioneller Rettungskräfte?
Haben Sie beim Stellen dieser Fragen für einzelne Mitarbeitende ein stark erhöhtes Gesundheitsrisiko entdeckt? Dann ist für diese Beschäftigten ein besonderer Schutz gefordert. Mit einem Sicherheitspaket von Almas Industries, zum Beispiel einem Totmannschalter, können Sie für die Arbeitssicherheit Ihrer Mitarbeitenden Sorge tragen, sogar in explosionsgefährdeten Arbeitsumgebungen.
Führende Totmannschalter-Expertise von Almas Industries
Geht es um Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz, sollten Sie sich auf Experten verlassen. Dank langjähriger Erfahrungen im Bereich Sicherheitstechnik ist es Almas Industries möglich, Ihnen zuverlässige Totmannschalter für Ihre Alleinarbeiter anbieten zu können. Dieser setzt einen Notruf ab, sobald der Träger, beispielsweise in Folge eines Sturzes oder eines anderen Unfalls, reglos am Boden liegt.
Wie funktioniert das? Dank spezieller Sensoren ist das am Handgelenk oder am Gürtel getragene Gerät in der Lage, die horizontale Position oder auch abrupte Stürze zu erkennen und willensunabhängig einen Alarm auszulösen. Die fortschrittlich entwickelten Totmannschalter der ALMAS INDUSTRIES AG können jedoch noch mehr: Dank des integrierten Mikrofons und Lautsprechers kann die Notrufleitstelle direkt mit dem Alleinarbeitenden kommunizieren, sofern dieser bei Bewusstsein ist. Ist er nicht ansprechbar, wird der Verunfallte direkt geortet, um schnellstmöglich Hilfe zur Unfallstelle zu beordern.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Arbeitssicherheit liegt im Schutz vor äußeren Gefahren, zum Beispiel einem Überfall oder tätlichem Übergriff. Der Totmannschalter von Almas Industries ist auch in Kombination mit integrierter SOS-Taste erhältlich. Wird diese Taste gedrückt, baut sich ebenfalls der Kontakt zu einem Notruf-Center auf. Dabei haben Alleinarbeiter die Möglichkeit, bei direkter Bedrohung unauffällig einen „stillen Alarm“ zu senden und somit Hilfe zu rufen.
Sind Sie noch am Überlegen, ob sich die Anschaffung von Totmannschaltern für Sie lohnt? Das Team von Almas Industries berät Sie gern persönlich zum Thema Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz. Nehmen Sie einfach telefonisch unter 0621 842 528-0 oder über das Onlineformular Kontakt auf. Gemeinsam mit Ihnen finden wir die richtige Sicherheitslösung für Ihre Alleinarbeitenden.
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